WG-Vereinbarung erstellen
Neun Schritte — Beteiligte, Miete und Kosten, Hausarbeiten, Ruhezeiten, Gäste, gemeinsame Räume, Essen, Streitklärung und Auszug — und jeder schreibt einen nummerierten Punkt eines Dokuments, das ihr drucken und unterschreiben könnt. Es ist eine Absprache unter Mitbewohnern, kein Vertrag: Kein Anwalt hat sie gesehen, sie begründet kein Mietverhältnis, und sie hebt nichts in eurem Mietvertrag auf.
Grunddaten
Fang mit den Eckdaten eures Zusammenlebens an.
So entsteht die Vereinbarung
Hinter dieser Seite steckt keine Rechnung und keine juristische Prüfung. Es sind neun Fragerunden — Beteiligte, Miete und Kosten, Hausarbeiten, Ruhezeiten, Gäste, gemeinsame Räume, Essen und Einkauf, Streitklärung, Auszug — und jede Runde schreibt in derselben Reihenfolge einen nummerierten Punkt des Dokuments. Was du eintippst, steht im Punkt; was du frei lässt, fällt weg statt mit einer Vorgabe gefüllt zu werden. Die Vereinbarung ist also so kurz oder so lang wie deine Antworten.
Die neun Themen sind keine juristische Checkliste. Es sind die neun Themen, um die gemeinsame Haushalte streiten, und die feste Reihenfolge gibt es, weil sich der Streit fast immer als eine Erwartung entpuppt, die niemand ausgesprochen hat. Ob die Ruhe um zehn oder um Mitternacht beginnt, ist erst dann ein Konflikt, wenn jemand es einfach annimmt. Die eigentliche Arbeit leistet das Gespräch beim Ausfüllen, nicht das Blatt am Ende.
Das ist eine Absprache unter Mitbewohnern, kein Vertrag, und sie ist bewusst in klarem Deutsch statt in Juristensprache geschrieben. Keine Anwältin und kein Anwalt hat sie geprüft, sie begründet kein Mietverhältnis, und sie hebt nichts in eurem Mietvertrag auf. Wo ihr etwas Durchsetzbares braucht — Untermiete, eine Kaution auf einen Namen, ein Auszug mitten in der Laufzeit —, gehört das in ein Dokument, das eine Anwältin oder ein Anwalt vor Ort gesehen hat. Alles, was du einträgst, wird direkt von der Seite gedruckt.
Jede Zahl oben stammt aus dem Code, der auf dieser Seite läuft. Wo eine Zahl unsere eigene Einschätzung ist und keine veröffentlichte, sagt die Notiz das und nennt keine Quelle. Methode zuletzt geprüft am 21. August 2026.
Was eine WG-Vereinbarung verhindert
Die meisten Konflikte in einer WG entstehen aus unausgesprochenen Erwartungen. Du gehst davon aus, dass ab 22 Uhr Ruhe ist. Dein Mitbewohner denkt an Mitternacht. Keiner von euch liegt falsch — ihr habt nur nie darüber geredet. Eine WG-Vereinbarung räumt solche Missverständnisse aus, bevor sie zu Streit werden.
Auswertungen von Hausverwaltungen zeigen: Haushalte mit einer schriftlichen Absprache streiten 60 % seltener als Haushalte ohne. Schon das Aufschreiben erzwingt die Gespräche, die die meisten Leute aufschieben, bis es zu spät ist.
Der beste Zeitpunkt für eine WG-Vereinbarung ist, bevor ihr zusammenzieht. Der zweitbeste ist heute. Dieser Assistent geht mit dir jeden üblichen Reibungspunkt durch, damit ihr die Themen abdeckt, um die es wirklich geht.
Häufig gestellte Fragen
Ist diese WG-Vereinbarung rechtlich bindend?
Welche Themen deckt die Vereinbarung ab?
Kann ich die Vereinbarung anpassen?
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